Hochleistungs-Wirkstoffe, schön und gut. Doch was nützt der kostbarste Inhaltstoff, wenn er nicht dort landet, wo er gebraucht wird?
Genau hier setzt die Galenik an. Sie beschäftigt sich mit der Frage: Wie müssen Aktivstoffe verarbeitet werden, damit sie gezielt wirken können? In der Galenik wird z. B. festgelegt, welche Darreichungsform für ein Arzneimittel optimal ist, etwa ob es in Form von Tabletten, Pulver, Zäpfchen oder Salbe angeboten wird. Doch auch in der Kosmetik spielt Galenik eine entscheidende Rolle. Ein bekanntes Beispiel sind die Liposome: kleine Kügelchen, die, in einer Creme integriert, dafür sorgen, dass Wirkstoffe in tiefere Hautschichten transportiert werden. Ohne diese Trägersubstanz könnte das Kosmetikprodukt ausschließlich in die oberen Hautschichten gelangen, und wäre damit weniger wirksam. Übrigens: Ihren Namen verdankt die Galenik dem griechischen Arzt Galen (129 – 199), einst Leibarzt der römischen Kaiser.
Mit der Galenik beschäftigt sich die Dr. Wolff-Forschung bereits seit vielen Jahren und hat für einiges Aufsehen in Fachkreisen gesorgt. Etwa mit der frühen Entwicklung einer so genannten ambiphilen Cremegrundlage. Der Clou: Diese Basis lässt sich sowohl mit Wasser als auch mit Fett mischen und ist daher besonders flexibel im Einsatz.
Jüngstes Beispiel für eine hoch wirksame Darreichungsform ist das neue Alpecin Coffein-Shampoo C1. Die Dr. Wolff-Forschung hat hierfür eine intelligente Shampoo-Rezeptur entwickelt, die den innovativen Coffein-Complex tief bis in die Haarwurzeln transportiert. Das Ergebnis: Das Coffein wirkt direkt „an der Quelle“, regt das Wachstum des Haars an und beugt erblich bedingtem Haarausfall effektiv vor.