
Studien der Universitätsklinik Jena belegen, dass Coffein bis in die Haarwurzeln vordringt, das Haar dadurch vor den negativen Testosteron-Einflüssen schützt und somit vor dem vorzeitigen Ausfallen bewahrt.
Die Herausforderung für die Dr. Kurt Wolff-Forschung bestand in den vergangenen Monaten darin, ausreichend Coffein in eine spezielle Shampoo-Rezeptur einzuarbeiten, die den Wirkstoff auch bei einer relativ kurzen Kontaktzeit in die Kopfhaut und den Haarfollikel abgibt.
Durch die zum Patent angemeldete Rezeptur des Coffein-Shampoos gelingt das schon bei einer Einwirkzeit von 2 Minuten.
Dies belegt eine aktuelle Studie, die an der Universitätsklinik Berlin (Charité) durchgeführt wurde. Dank eines neuartigen Messverfahrens ist die Penetration von Coffein in der getesteten Shampoo-Rezeptur erstmals nachweisbar.

In der Grafik 1 ist die gesamte Penetration, d.h. über die Kopfhaut und den Haarfollikel abzulesen.
Schon in den ersten Minuten ist das Coffein aus dem Shampoo bis zu den Haarwurzeln vorgedrungen und dort auch noch nach 24 h feststellbar.

Die Grafik 2 stellt die Differenz aus dermaler und gesamter Penetration dar. Ausgewiesen ist der Penetrationsweg über den Haarkanal direkt an die Haarwurzel.
Im Vergleich zur Gesamt-Penetration zeigt sich, dass in der ersten Phase der Penetration (2 Minuten bis 30 Minuten) der Haarkanal bzw. Haarfollikel deutlich dominiert.
Nach 30 Minuten ist die Penetration über die Haut, die in der Umgebung der Follikel ist, soweit angestiegen, dass die weitere Verfügbarkeit an Coffein bis ca. acht Stunden sichergestellt ist.
Man unterscheidet also zwischen einer Kurzzeit-Penetration über den Haarfollikel und einer Langzeit-Penetration über die Kopfhaut.
Das beweist: die tägliche Haarwäsche mit Coffein-Shampoo führt dem Haarfollikel aktives Coffein zu. Bei einer Einwirkzeit von 2 Minuten dringt Coffein in den Haarfollikel ein, stärkt geschwächte Haarwurzeln und beugt erblich bedingtem Haarausfall vor.
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